Gemeinde hat nur wenig Spielraum bei der IMU, Treffpunkt Familie erntet Kritik
Die neue Liegenschaftssteuer IMU würde in Lana rund 5,8 Millionen Euro einbringen, die Hauptwohnung würde laut dieser Rechnung mit vier Promille besteuert. Von diesem Geld würden schlussendlich 2,4 Millionen Euro in der Gemeinde Lana bleiben und rund 3,4 Millionen Euro an den Staat fließen. Diese Zahlen präsentierte der Vizesekretär der Gemeinde Lana in der Ratssitzung vom 10. Mai 2012.
In der Diskussion im Gemeinderat waren sich die Rätinnen und Räte aller Parteien einig, dass Lana die ICI-Einnahmen der vergangenen Jahre halten und die Bürgerinnen und Bürger so wenig wie möglich belasten möchte. Es zeigte sich allerdings auch sehr deutlich, dass der Spielraum im gesetzlichen Rahmen von Staat und Land nicht besonders groß sein wird.
Bei der Vorstellung des Projektes „Treffpunkt Familie“, dessen erstes Jahr sich seinem Ende nähert, gab es kaum positive Rückmeldungen. In der Juni-Sitzung soll der Gemeinderat über die Finanzierung für ein weiteres Jahr und die Verdoppelung des Personals befinden, die Leistungsbilanz und die Sinnhaftigkeit der Einrichtung wurden jedoch vor allem von Seiten der Dorfliste-Lista civica Lana in Frage gestellt. Auch wenn die Gemeinde Lana „nur“ 20.000 Euro investieren müsse und das übrige Geld vom Land bzw. vom Kinderdorf komme, so gebe es in „Sparzeiten“ wie diesen für 100.000 Euro öffentliches Geld gewiss sinnvollere Einsatzmöglichkeiten.








